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Der Elefanten-Zug Ce 4/4 1350 + C 645
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Motorwagen Ce 4/4 1350 |
Anhängewagen C 645 |
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Baujahr |
1931 |
1930 |
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Erbauer mech./elektr. Teil |
SWS / MFO |
SIG / -- |
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Motorleistung |
4 Motoren zu 59 kW |
-- |
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Länge über Kupplung |
12.36 m |
9.60 m |
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Achsstand (im Drehgestell) |
1.55 m |
2.60 m |
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Drehzapfenabstand |
5.60 m |
-- |
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Leergewicht |
26.80 t |
5.75 t |
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Sitzplätze/Stehplätze |
25 / 35 |
20 / 28 |
Zur Geschichte dieses nostalgischen Tramzugs:
Das wachsende Verkehrsaufkommen auf Zürichs Strassenbahngeleisen machte den Bau grösserer Fahrzeuge nötig, die auch für den Betrieb mit mehreren Anhängewagen geeignet waren. So wurden in insgesamt zwei Baulosen eine Flotte von 50 sehr schweren Vierachsmotorwagen von der schweizerischen Rollmaterialindustrie geliefert und als Einrichtungsfahrzeuge in Zürich in Betrieb genommen. Ausreichende Motorisierung sowie ein Dienstgewicht von 26.8 t gestattete den robusten Vierachsern, bei Bedarf bis zu drei Anhängewagen mitzuführen, was zum Übername "Elefant" führte.
Die "Elefanten" waren das Tram 2000 der Dreissigerjahre, denn das Gewicht verlieh den Motorwagen eine sensationelle Laufruhe. Als in den frühen Siebzigerjahren die Einsätze auf den Linien 6 (sonntags) und auf den werktäglich geführten Einsatzlinien zu Ende gingen, wurden die letzten "Elefanten" ausrangiert, abgesehen von fünf Fahrzeugen, die noch recht lange überlebten.
Der Be 4/4 1350 fristete lange ein Schattendasein, denn er wurde selten aus seinem Unterstand beim Depot Burgwies hervorgeholt. Meist wurden für Extrafahrten die Schwesterfahrzeuge 1330 (Partytram mit Spezialinneneinrichtung) und 1326 verwendet. Als die VBZ 1994 entschieden, einen der letzten "Elefanten" als Museumsfahrzeug zu restaurieren, wurde diese Ehre dem Wagen 1350 zu teil, da dieser sich noch im besten Zustand befand und auch bezüglich der Inneneinrichtung am vollständigsten war. Seit der Restaurierung trägt der "Elefant" wieder den historischen Anstrich der Dreissiger- und Vierzigerjahre, so seit dem Abbruch des Fahrzeugs 1326 kein "Elefant" mehr die "Silberlöwen-Epoche" vertritt, wie dies der originale Sächsitram-Zug 1019/629 noch heute tut.
Der zweiachsige Anhängewagen 645 hatte seinerzeit viele Geschwisterfahrzeuge in genau gleicher oder in sehr ähnlicher Bauart in Zürich. Wie durch ein Wunder überlebte er die Abbruchaktionen Ende der Sechzigerjahre, so dass er lange zusammen mit dem einstigen Triebwagen 1025 (wie 1019) den letzten echten Sächsitram-Zug in Zürich bildete. Der Verein "Aktion Pro Sächsitram" beabsichtigte lange Zeit, durch die Übernahme einer Patenschaft diesem Tramzug eine sichere Zukunft zu ermöglichen. Als mit dem Tramzug 1019/629 dieses Ziel einfacher und vor allem günstiger zu erreichen war, ging der Anhänger 645 einer eher unsicheren Zukunft entgegen. Eine längere Abstellung im Freien anfangs der Neunzigerjahre setzte dem Fahrzeug enorm zu. Umso grösser war die Freude, als die VBZ beschlossen, den altehrwürdigen B 645 passend zum "Elefant" 1350 museal herzurichten, so dass dieser vor wenigen Jahren in neuer Frische auferstanden ist.
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