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Der Schnellläuferzug Ce 2/2 1009 + C 679
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Motorwagen Ce 2/2 1009 |
Anhängewagen C 679 |
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Baujahr |
1928 |
1930 |
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Erbauer |
SWS / SAAS / MFO |
SWS |
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Motorleistung |
2 Motoren zu 59 kW |
-- |
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Länge über Kupplung |
9.60 m |
9.60 m |
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Achsstand |
2.60 m |
2.60 m |
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Leergewicht |
14.90 t |
5.80 t |
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Sitzplätze/Stehplätze |
20 / 25 |
20 / 28 |
Zur Geschichte dieses nostalgischen Tramzugs:
Kleine, schnelldrehende und längsliegend unter dem Wagenboden angeordnete Fahrmotoren sind der Grund, dass der Triebwagen, der einer Serie von insgesamt 28 identischen oder sehr ähnlichen Fahrzeugen entstammt, den Übernamen "Schnelläufer" erhielt. Wie die andern Fahrzeuge dieser Generation erlebte er ab den Vierzigerjahren eine Modernisierung, die sich in der etwas vereinfachten Verblechung des hölzernen Wagenkastens und in der blau-weissen Bemalung mit dem Silberlöwenlogo offenbarte.
Als die Aktivitäten der Aktion Pro Sächsitram erste Erfolge zeigten - seit 1972 wurden Nostalgiefahrten auf der VBZ-Linie 6 angeboten - entschieden sich die Verkehrsbetriebe, den Triebwagen Be 2/2 1009 mit dem Beiwagen B2 679 zu ihrem ersten Museumszug zu erklären. 1983 erfolgte die Restaurierung mit dem Rückumbau in den Ablieferungszustand. Selbst ein Lyra-Stromabnehmer wurde vorerst wieder aufgesetzt, der jedoch wegen zu häufiger Schäden gegen einen normalen Stromabnehmer ersetzt wurde.
Seit der Verein "Aktion Pro Sächsitram" vermehrt den restaurierten Triebwagen Ce 4/4 1392 einsetzt, kommt der Museumswagen Ce 2/2 1009 nicht mehr so häufig zu einem Einsatz. Der passende Beiwagen C 679 wird jedoch mit dem Ce 4/4 1392 sehr regelmässig eingesetzt.
Der Ce 2/2 1009, abgeliefert als Ce 2/2 33, später Ce 2/2 9, gehörte zu den wenigen Motorwagen, die Ende der Zwanzigerjahre mit einer Vielfach- und Fernsteuerung ausgerüstet waren! Es war vorgesehen, Tramzüge mit Motorwagen + mehrere zweiachsige Beiwagen + Motorwagen verkehren zu lassen. In der Praxis zeigte sich diese Vielfachsteuerung jedoch zu anfällig, und so wurde sie bald schon wieder ausgebaut.
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